Six Sigma

Six Sigma (6?) ist originär ein statistisches Qualitätsziel; heute wird der Begriff Six Sigma zugleich als eine Methode des Qualitätsmanagements verwandt. Ihr Kernelement ist die Beschreibung, Messung, Analyse, Verbesserung und Überwachung von Geschäftsvorgängen mit statistischen Mitteln. Die Ziele orientieren sich an finanzwirtschaftlich wichtigen Kenngrößen des Unternehmens und an Kundenbedürfnissen.Die Vorläufer von Six Sigma kommen aus Japan. Six Sigma entstand ursprünglich in den USA im Jahre 1987 und wurde von Motorola in diesem Jahr das erste Mal angewendet.

Grosse Aufmerksamkeit erlangte der Six-Sigma-Ansatz durch die Erfolge bei General Electric (GE). Six Sigma wird heute weltweit von vielen Großunternehmen, in der Fertigungsindustrie aber auch mehr und mehr im Dienstleistungssektor angewandt. Viele dieser Unternehmen erwarten von ihren Lieferanten Nachweise über Six-Sigma-Qualität in den Produktionsprozessen.

Im Produkt- und Prozessentwicklungsbereich kommen abgewandelte DMAIC- bzw. Prozessmanagement-Prozesse zum Einsatz, die unter dem Begriff Design for Six Sigma (DFSS, DMADV) zusammengefasst werden. Seit einigen Jahren wird Six Sigma in vielen Implementierungen mit den Methoden des Lean Management kombiniert und als Lean Sigma oder Lean Six Sigma bezeichnet. Ausgewählte Seniorexperten von GREYCON arbeiten im Rahmen der Prozessoptimierung nach dieser Methode.