Working Capital Optimierung

Branche: 
Hersteller von Industriekeramik und Feuerfestmaterial
Mitarbeiter: 
420 Mitarbeiter in zwei Werken
Ausgangssituation: 
Unternehmen ist jahrelang stark gewachsen, Erweitertes Produktsortiment, Forderungsmanagement ist nicht mitgewachsen, als Folge deutlich Anstieg des Working Capital, das in den Beständen und den Debitoren überproportional gebundene Kapital verringerte die Liquiditätsspielräume und eröffnete ein Potential zur Verbesserung der Finanzstruktur des Unternehmens
Aufgabenstellung: 
im Rahmen der operativen Planung wurde von der Geschäftsleitung das Ziel formuliert, die Working Capital Ration (WCR) innerhalb eines Geschäftsjahres um min. 0 Prozentpunkte auf unter 20% zu senken
Maßnahmen: 
Auf Basis der ambitionierten Zielvorgabe war ein gleichzeitiges Vorgehen beim Bestands- und beim Forderungsmanagement angezeigt. Für diese Aufgabe stand allerdings kein geeignetes Personal aus den eigenen Reihen zur Verfügung. Daher entschied man sich, einen Interim Manager mit dieser Aufgabe zu betrauen. Nach Analyse der strukturellen Treiber für das vergleichsweise hohe Working Capital, wurden für beide Bereiche jeweils ein Projektteam gebildet, die die Ausgestaltung und Umsetzung der Maßnahmen unter Führung des Interimmanagers verantwortlich umsetzten. Im Bestandsmanagement waren insbesondere strategische Auswirkungen zu beachten. Es erfolgten intensive Abstimmungen mit dem Vertrieb. Im Forderungsmanagement waren neben einer abgestimmten Überarbeitung der Zahlungsziele vor allem die kontinuierliche Überwachung der Zahlungseingänge und ein effektives Mahnwesen entscheidend für den Erfolg des Projekts.
Ergebnis: 
Die simultan durchgeführten und zentral koordinierten Maßnahmen zeigten bereits frühzeitig die beabsichtigte Wirkung. Daslaufende Monitoring der Kennziffern zeigte eine kontinuierliche Verbeserung der Liquiditätsspielräume. Ab dem dritten Quartal war der Zielwert erreicht und konnte bis zum Ablauf des Geschäftsjahres nochmals verbessert werden.