Bürowirtschaft

Zur Bürowirtschaft mit einem Marktvolumen von mehr als 50 Mrd. Euro gehören die Teilmärkte Papier, Bürobedarf, Schreibwaren (PBS) Büromöbel, Büromaschinen bis hin zur Hard- und Software der Personal Computer (PC). Eingeschlossen ist dabei die gesamte Wertschöpfungskette von der Produktion über  den Handel bis zum Vertrieb. Im Zeitraum 2004 bis 2008 erlebte die Branche einen kräftigen Aufschwung bis mit der Finanzkrise in 2009 das Geschäft einbrach.

Der Rückgang fällt bei Büromöbeln und Büromaschinen stärker aus als im Bereich und bei Personal Computern. Diese Teilbereiche des Marktes werden schneller als andere die Erholung des Marktes spüren. Dennoch werden die hohen Wachstumsraten der letzten fünf Jahre in absehbarer Zukunft nicht mehr erreicht. Auch in diesem Markt gewinnt wird über das Internet zunehmend verkauft. Der Fachhandel hält aber immer noch gut 50 Prozent Marktanteil.Schwer getroffen ist allerdings der Export der deutschen Hersteller, der überwiegend einen deutlichen zweistelligen Umsatzrückgang zu verkraften hat. Der Markt Drucker, Kopierer und IT-Ausstattung war nicht so stark betroffen wie das Verbrauchsmaterial für diese Geräte.

In den Vorjahren  verlief die Kurve anders, die Investitionen wurden schnell zurückgestellt, der tägliche Verbrauch sank langsamer. Das bewirkte, dass beim Handel nur drei Prozent Minus für technische Geräte im gesamten Umsatz des Jahres aufliefen, allerdings mit starken Schwankungen im Jahresverlauf.Die Verlängerung bestehender Verträge hat zu Lasten von Neuinvestitionen zugenommen. Der Umsatzrückgang in der Industrie ist erheblich höher als im Handel. Die am stärksten vom Umsatzrückgang betroffene Sparte sind die Büro- und Objekteinrichter.